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Costa Rica - Land und Leute


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Für viele Menschen ist Costa Rica einer der schönsten Länder der Welt. Gerade mal so groß wie Niedersachsen zählt das Land zwischen Nicaragua und Panama zu einer der artenreichsten Gegenden der Erde.

Seinem Namen verdankt Costa Rica dem Seefahrer und Entdecker Christoph Kolumbus, der das Land bei seiner vierten Reise 1502 entdeckte. Als er die mit Gold geschmückten Eingeborenen sah nannte er es die “Reiche Küste” – Costa Rica. Der Reichtum Costa Ricas liegt aber nicht im Gold, sondern in der Schönheit und Vielfalt seiner Natur.

Geprägt wird das Land von dichtem, tropischen Regenwäldern, Gebirgsketten mit noch aktiven Vulkanen, und weiten Sandstränden an der karibischen und pazifischen Küste. Fast  25% der Landfläche und Küstengewässer Costa Ricas wurden zu Nationalparks und Schutzgebieten erklärt. Das macht das Land zu einem Geheimtipp für Naturfreunde.

Auf einer Fläche von 51.000 km sind unterschiedliche Landschaften vereint. Das mittleramerikanische Land zieht sich sanft von der karibischen Tiefebene im Nordosten, bis hinauf zu den Vulkanen und Bergen der Cordillera de  Guanacaste. Dazwischen liegt das Valle Central mit der Hauptstadt San José.

Vom Nordwesten bis zum Südosten zieht sich eine Gebirgskette die eine Wetterscheide zwischen der pazifischen und karibischen Küste bildet, durch das Land.  Durch die Höhenunterschiede gibt es drei Klimazonen. Die tropischen Tiefebenen an beiden Küsten, die Hochebene im Landesinneren und das Hochgebirge mit über 3000 Meter hohen Bergen.

In Costa Rica gibt es zwei Jahreszeiten. Die Regenzeit von Mai bis November, und die Trockenzeit von Dezember bis April. In der Regenzeit können die meist am Nachmittag auftretenden Regenfälle sehr heftig sein. Sie sind auf der karibischen Seite oft  stärker als am Pazifik. Costa Rica kann aber das ganze Jahr über bereist werden, und in der Trockenzeit ist durchweg mit Sonnenschein zu rechnen.

Costa Rica war immer ein Einwanderungsland. Die heutigen Einwohner, auch „Ticos“ genannt, stammen zu 95% von Europäern ab. Von den dunkelhäutigen Ureinwohnern dagegen sind nur noch wenige zu sehen.


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Letzte Aktualisierung: 06. Mai 2012