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Land und Leute - Palau


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Palau, oder auch Belau genannt, ist ein Inselstaat im pazifischen Ozean und wird der Inselregion Mikronesien zugeordnet. Die bis zu 350 Inseln liegen aufgereiht wie an einer langen Kette in der Südweststrecke der westlichen Karolinen. Insgesamt besteht Palau aus 494 km Landfläche. Nur neun Inseln sind bewohnt. Die bei weiten größte Insel mit 409 km ist Babelthuap.

Palau-Lage

Palau liegt 1.300 km südwestlich von Guam, 1200 km nordöstlich von Indonesien und 700 km östlich von den Philippinen.

Die meisten Inseln sind Atolle aus Korallenkalk, die nur wenige Meter über den Meeresspiegel herausragen.

Palau

Babelthuap. Die 43 km lange und 13 km breite Insel besteht durch und durch aus Vulkangestein. Die Berge im Landesinneren steigen bis auf 242 m an und sind mit dichten Dschungel überwüchert und von Mangrovensümpfen umgeben. Die Insel ist mit Koror durch eine 235 m lange Auslegerbrücke verbunden

Koror, die ehemalige Hauptstadt, ist die einzige Stadt auf Palau und liegt auf der gleichnamigen Insel. Sie ist laut Reiseführer die malerischste Stadt in Mikronesien.  Auf Koror leben etwa 14.000 Menschen. Das sind 60% der Gesamtbevölkerung von Palau. Ansonsten gibt es auf Palau nur Dörfer mit höchsten 200 Einwohnern.

Peleliu liegt etwa 50 km südwestlich von Koror am Südende von Palau. Im 2. Weltkrieg war die Insel Schauplatz verheerender Kämpfe zwischen Amerikanern und Japaner. Noch heute sind die Kampstätten zu sehen (Bloddy Beach). Höhlen und Tunnel in denen sich die Japaner verschanzten, einen Landestreifen aus Kriegszeiten und ein gutes Netz von Straßen, die mit zerkleinerten Korallen angelegt wurden.

Rock Islands

Rock Islands. Von Kossol im Westen bis hin nach Peleliu erstreckt sich ein 105 km langes Barriere-Riff, es schützt eine Lagune die übersät ist mit hunderten kleinen Inseln die alle Ähnlichkeit mit Regenschirmen haben. Die unterspülten Kalksteine ragen wie smaragdgrüne Pilse aus dem türkisfarbenen Wasser.

Die Rock Islands, sie sind berühmt für ihre einsamen Strände, die ruhigen Kanäle und das glasklare Wasser. Die Inseln sind mit üppiger Vegetation dicht bewachsen. Das Grün verbirgt märchenhafte Seen und geheimnisvolle Höhle im Landesinneren.

Durch den 2 Meter hohen Tidenhub bleibt das Wasser sauber und klar, dadurch sind in der Lagune die Korallen und Fischarten abwechslungsreich. Die Rock-Island sind der Höhepunkt jeder Palaureise

Auf der Hauptinsel Babeldaop zu besichtigen ist das im Jahr 1882 erbaute Männerhaus (Bai) Dieses Männerhaus ist das einzige noch im Originalzustand erhaltenes Gebäude dieser Art auf Palau. Seine Fassaden sind aufwendig bemalt und die Balken kunstvoll geschnitzt.

Bai
Bai
Bai

Eine Reise zum Jellyfish Lake ist ein muss jedes Palaubesuchers. Der See ist ein unge- wöhnliches und einzugartiges Phänomen der Natur. Palau bietet durch sein Tunnelsystem und Höhlen ideale Vorrausetzungen für die Entstehungen solcher Binnenseen. Es gibt vieler solcher Gewässer aber der Jellyfisch Lake ist der einzige der zugänglich ist. In ihm lebt eine besondere Quallenart. Vor Jahrtausenden schloss sich das Atoll und versperrte den Quallen den Rückweg ins offene Meer. Ohne Feinde und Jagdbeute habe sie ihre giftigen Tentakeln verloren. Stadtessen verbringen die den Tag in dem sie treibend dem Lauf der Sonne folgen. Auf ihrer Unterseite züchten sie eine Algenart die ihnen als Nahrungsmittel dient. Diese Algen benötigen Sonnelicht und so tauchen die Quallen jeden morgen vom Grund des Sees an die Oberfläche um ihre Algen zu füttern. 

Jellyfish Lake Jellyfish

Letzte Aktualisierung: 25. Oktober 2011