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Ivans Dive Team

Madeira - Reisezeitraum 11.10. bis 18.10.2011


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Die Nummer 1 im Atlantik

Manta Diving

Die erste Adresse f├╝r Taucher auf Madeira ist die Tauchbasis “Manta Diving Center“ im Hotel Galomar in Canico de Baixo. Sie ist die einzige Basis im Unterwasser-Naturschutzgebiet und verf├╝gt dadurch ├╝ber eine pr├Ądestinierte Lage. Vier gro├če, topographisch unterschiedliche Tauchpl├Ątze sind ├╝ber Einstiege direkt von der Basis aus erreichbar. Bequemer geht es nicht mehr. Im Schutz des Unterwasserparks, und durch den warmen Golfstrom, finden wir hier eine gro├če Artenvielfalt an Fischen vor

Basis

Wir haben uns f├╝r zwei Tauchtage bei Stefan Maier, dem Inhaber und Leiter der Basis, angemeldet. Im Hotel Galomar angekommen geht es mit dem Fahrstuhl runter zur Basis. Diese liegt eingebettet in der Steilwand unterhalb des Hotels. Um 9:00 Uhr checken wir uns ein. Nach Erledigung aller Formalit├Ąten wird uns zuerst die Basis gezeigt. Wir beginnen mit dem Rundgang im Schulungsraum. Hier finden wir f├╝r den Notfall den Sauerstoff und das Verbandzeug, sowie eine Flasche mit Essig. Der Essig ist besonders wichtig, denn er lindert die Schmerzen die durch den Stich eines Seeigels entstehen. Und Seeigel gibt es eine ganze Menge vor Madeira. Diese helfen unge├╝bten Tauchern schnell die richtige Tarierung zu finden.

Sittika u. Stefan

Auf dem Weg zum Kompressor-Raum kommen wir an den zwanzig Leihausr├╝stungen vom Divecenter vorbei. Diese stammen von Mares und sind in einem super Zustand. Alle zwei Jahr l├Ąsst Stefan diese komplett ersetzen. Taucher und Tauchsch├╝ler ohne eigene Ausr├╝stung k├Ânnen also sicher sein immer mit einem modernen und einwandfreien Equipment zu tauchen. Der letzte Austausch fand gerade erst Pfingsten statt. Die Ausr├╝stung zu dem Zeitpunkt unseres Besuchs war also so gut wie neu.

Geographische Lage

Geograpische Lage

Madeira ist eine portugiesische Insel 951 km s├╝dwestlich von Lissabon und 737 km westlich der marokkanischen K├╝ste im Atlantischen Ozean. Sie geh├Ârt mit der kleineren Insel Porto Santo und zwei unbewohnten kleineren Inselgruppen, den Ilhas Desertas und den Ilhas Selvagens, zur Inselgruppe Madeira, die die autonome Region Madeira bildet. Als Teil Portugals geh├Ârt Madeira zum Gebiet der Europ├Ąischen Union. 94,5 % der Bev├Âlkerung Madeiras geh├Âren der r├Âmisch-katholischen Kirche an. Madeira hat etwa 235.000 Einwohner auf einer Fl├Ąche von 801 km┬▓. Davon entfallen 741 km┬▓ auf die Hauptinsel Madeira und 42,5 km┬▓ auf die kleinere Insel Porto Santo, 14,2 km┬▓ auf die Ilhas Desertas sowie 3,6 km┬▓ auf die Ilhas Selvagens.


Klima

Madeira

Madeira verf├╝gt ├╝ber mehrere Klimazonen. Im Norden regnet es h├Ąufig, der S├╝den ist dagegen subtropisch warm. Im Sommerhalbjahr liegt die Insel im Einflussbereich des Nordostpassats, im Winterhalbjahr liegt sie im Westwindg├╝rtel. Der vorherrschende Wind kommt aus Nordost. Er entsteht vor der K├╝ste Portugals und zieht in Richtung auf die Kapverdischen Inseln. Dieser Wind bringt Feuchtigkeit mit sich und verursacht hohe Wellen an der Nordk├╝ste und oft, besonders morgens, unbest├Ąndiges Wetter an der Ostseite der Insel. Bei westlicher Windrichtung kann es im Osten der Insel sonnig und trocken sein, w├Ąhrend es im S├╝den und im Westen regnet.


Fotoalbum

Madeira

Nun kommen wir in das Herz einer jeder Tauchbasis, dem Kompressorraum. Hier stehen zwei moderne, schallged├Ąmpfte Kompressoren von Lenhardt & Wagner. Jeder Kompressor verf├╝gt ├╝ber eine Luftlieferleistung von 450l/min und daneben befindet sich eine Nirtox –Membran Anlage. Der Kompressorraum ist das Heiligtum von Stefan und macht einen topgepflegten Eindruck. Hier befindet sich auch eine vorbildlich ausgestattete Werkstatt in der kleine Reparaturen schnell erledigt werden.

Manta Diving Center Madeira

Getaucht wird mit 12l und 10l Stahlflaschen mit DIN-Anschluss. F├╝r Taucher mit INT-Anschluss stehen Adapter zur Verf├╝gung. Alternativ zur Luft wird auch Nitrox als Gemisch angeboten. Bei unseren Tauchg├Ąngen lag der Sauerstoffgehalt des Nitroxgemisch immer zwischen 32% und 33%.

Wer einen Nitroxschein besitzt sollte auch die M├Âglichkeit nutzen und mit Nitrox tauchen. Der h├Âhere Sauerstoffanteil in der Luft verlangsamt die Anreicherung von Stickstoff im Gewebe und verl├Ąngert die Nullzeit. Aber vor allem verringert es die Gefahr einer Dekompressionserkrankung. Wer keinen Nitroxschein hat kann diesen bei Stefan erwerben.

Nachdem uns die Basis gezeigt wurde legen wir unsere Ausr├╝stung an und es geht endlich zum Tauchen. Aber vorher gibt es ein Briefing. Unser erster Tauchgang ist am Lavafinger geplant und ist gleichzeitig auch ein Checkdive. Egal wie viele Tauchg├Ąnge im Logbuch stehen, jeder muss Stefan beweisen dass er tauchen kann, denn Sicherheit steht bei Manta Diving an erster Stelle.

Der Einstieg zum Lavafinger ist direkt an der Basis und nach wenigen Schritten schnell erreicht. ├ťber eine Leiter geht es ins Wasser. Jetzt der Checkdive. Maske ausblasen, Wechselatmung und kurze Tarrier├╝bungen, f├╝r keinen der vier Taucher unserer kleinen Gruppe ein Problem. Stefan ├╝berzeugt sich ob alles passt und ob jeder die richtige Menge an Blei hat. Dann geht es endlich los ins tiefe Blau. Es f├╝hlt sich gut an wieder unter Wasser zu sein. Der Tauchplatz ist wundersch├Ân und von Felslandschaften und wei├čen Sandfl├Ąchen gepr├Ągt. Es gibt keine Str├Âmung und die Wassertemperatur liegt bei 24 Grad. In einem 5mm-Anzug lassen sich diese Temperaturen gut aushalten.

Manta Diving Center Madeira

Das Wasser hier ist voller Leben. Uns begegnen Trompetenfische, die kopf├╝ber durch das Wasser treiben. Gro├če Schw├Ąrme von Goldflossengrunzer und verschiedene  Arten von Drachenk├Âpfen. In den weiten Sandfl├Ąchen halten hunderte von R├Âhrenaalen neugierig ihre K├Âpfe aus dem Boden. Egal wie vorsichtig wir uns ihnen auch n├Ąhern, nur wenige Meter bevor wir sie erreichen verschwinden sie langsam im Untergrund. In den unz├Ąhligen L├Âchern und Spalten suchen wir nach Leben und werden schnell f├╝ndig. Sie sind das Zuhause von Garnelen, Oktopusse und der ber├╝hmten Hausmur├Ąne Esmeralda. Es gibt hier sehr viel zu entdecken, doch nach 60 Minuten sagt uns unser Finimeter das es Zeit ist aufzutauchen.

Tauchen vor Madeira Mur├Ąne Zackenbarsch

Nach dem Ablegen der Ausr├╝stung wird der leere Tank zur├╝ck ins Magazin gebracht. Anschlie├čend gibt es ein k├Âstliches Mittagessen im Restaurant Atlantis, welches sich direkt oberhalb der Basis befindet. Von hier hat man einen herrlichen Blick ├╝ber den Atlantik.

Bei unserem zweiten Tauchgang am Nachmittag geht es zur Arena. Auch dieser Platz ist zu Fu├č schnell erreicht und liegt, wie der Lavafinger, direkt im Unterwasserschutzpark. Wieder finden wir imposante Felsformationen vor und einen 10 Meter langen, lichtdurchfluteten Tunnel. Die stimmungsvolle Kulisse und die Artenvielfalt beindrucken uns sehr. Besonders die Barrakudas und die gro├čen Zackenbarsche haben es uns angetan. Die gro├čen Zackis vor Madeira sind etwas Besonderes. Sie sind ├╝berhaupt nicht scheu und lassen die Taucher sehr dicht an sich herankommen. Junge Zackenbarsche werden geschlechtlos geboren, dann sie weiblich, und erst ab einer bestimmten Gr├Â├če werden sie m├Ąnnlich. Dadurch dass sie erst sehr sp├Ąt geschlechtsreif sind, und in vielen Gew├Ąssern harpuniert werden entdeckt man sie immer seltener. Vor Madeira aber findet man sie noch.

Dienstag und Samstag bietet die Basis Bootsfahrten zu den weiter entfernten Tauchpl├Ątzen an. Wir haben Gl├╝ck und ergattern die letzten von 11 Pl├Ątzen an Bord. Mit dem Aluminiumboot und seinen 175 PS sind die Spots, n├Ârdlich von der Basis gelegen, schnell erreicht. An den Pl├Ątzen hier findet man etwas Str├Âmung vor, dadurch bedingt ist die Sicht etwas schlechter, aber immer noch gut. Getaucht wurde am Cap Garajau und am T-Riff.

Am T-Riff erhaben sich zwei im Blauwasser freistehende Felsen bis auf 12 Meter in Richtung der Wasseroberfl├Ąche. In den vielen Felsspalten leben unz├Ąhlige Mur├Ąnen und viele andere Riffbewohner.  Das lockt auch R├Ąuber wie Barrakudas und Stachelmakrelen an. Das Highlight hier war die Sichtung eines gro├čen Stachelrochens. Das Cap Garajau ist bekannt f├╝r seine gro├čen Zackenbarsche. Die Exemplare hier erreichen eine L├Ąnge bis zu 1,50m und sind bis zu 50 Jahre alt. Durch den geringen Zeitaufwand, das ├╝bersichtliche Tauchprofil und dem gro├čen Artenreichtum geh├Ârt dieser Tauchplatz zu den Top Spots im n├Ârdlichen Atlantik und wurde von der Zeitschrift Unterwasser (Nov. 2003) zu den "100 besten Tauchspots der Welt" gek├╝rt.

Zwei Tage tauchen reicht nicht aus um die Unterwasserwelt vor Madeira nur ann├Ąhend zu erkunden. Uns hat es hier sehr gut gefallen und das Manta Diving Center macht einen super Job. Bei Stefan und seinem Team steht die Sicherheit an erster Stelle und man ist hier in den besten H├Ąnden. Auch unerfahrene Taucher finden hier ideale Bedingungen vor. Uns hat es sehr gut gefallen und wir kommen bestimmt wieder nach Madeira.

Unser Tipp: Jeden Mittwochabend ab 21:00 Uhr findet in der Bar oberhalb der Basis ein Taucherstammtisch statt. Hier findet man schnell Kontakt zu den anderen Tauchern oder einen Buddy f├╝r die n├Ąchsten Tauchg├Ąnge. Und jeden Donnerstag an gleicher Stelle findet ein Diavortrag ├╝ber die Unterwasserwelt Madeiras statt.

W├Ąhrend unseres Aufenthaltes haben wir im Hotel “Quinta Splendida Wellness & Botanical Garden“. in Cancia gewohnt. Ein wundersch├Âne Anlage inmitten eines Botanischen Garten gelegen. 


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Letzte Aktualisierung: 13. April 2014