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Ivans Dive Team

Deutschland - Tauchpark Ibbenbüren - 02.08.2008


Ibbenbüren in Nordrheinwestfalen ist für Taucher nicht gerade ein Geheimtipp. Aber seit Ende 2005 findet man auf dem Gelände der Firma Naturagart ein spektakuläres Süßwasserziel. In erster Linie ist Naturagart ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb und keine Tauchbasis, aber was Sie dort in Ibbenbüren geschaffen haben ist beispiellos und eine Reise wert.

Von der Tauchbasis, die sich in einem riesigen gewächshausähnlichen Glashaus befindet, gelangt man bequem über einen breiten Treppeneinstieg ins Wasser. Der 120m lange, 60m breite und ca. 7,5m tiefe, künstlich angelegte See hat so einiges zu bieten.

Man taucht durch enge Schluchten und Krater- landschaften. Es gibt Unterwasserhöhlen und sogar ein Schiffswrack. Am Ende der Teichanlage befindet sich die geheimnisvoll anmutende ägyptische Tempelanlage Atlantis, die von acht Tempelwächtern bewacht wird. Die Tempelwächter sind in zwei Reihen aufgestellte 3m hohe Katzen aus Stein, die unter Wasser sehr mystisch wirken.

Vor der Tempelanlage stößt man auch noch auf andere urige Gestalten. Im See leben 38 bis zu 1,5m lange Störe. Die Fische erinnern durch Ihr Aussehen und ihre Bewegungen an Haie. Sie sind aber harmlos und wenn man sich ruhig verhält kommen sie so dicht heran, dass sie einen berühren, ja regelrecht anrempeln.

Naturagart

Wenn man weiter durch die Reihen der Tempelwächter taucht gelangt man zum etwa 300m großen Tempel Atlantis. Dort bewacht ein riesiger Pharao den Eingang  zur 5m hohe Säulenhalle. Leider war bei unseren Tauchgängen die Sicht derartig schlecht dass die faszinierende Wirkung der Säulen und des Lichteinfalles durch die Decke nicht zur Geltung kam.

Naturagart Naturagart

Überhaupt war die Sicht an diesem Tage so schlecht dass eine Orientierung nur sehr schwer möglich war. Man bekommt zwar beim Briefing eine Karte der Anlage an die Hand, und es gibt numerierte Punkte zur Orientierung., aber die Nummern unter Wasser sind bei einer Sicht von max. 1,5m nur schwer zu finden. Gespannte Seile wären da sicher hilfreicher. Der Einsatz eines Kompasses ist völlig zwecklos, da  dieser, durch den in grossen Mengen verbauten Stahl, nicht funktioniert.

Mein Fazit: Ein sehr schöne Anlage bei der es viel zu entdecken gibt. Der Tauchspass steht und fällt allerdings mit den Sichtweiten, die von 1,5m an schlechten Tagen, bis zu 6m an guten Tagen reicht.

Die schlechten Sichtweiten an unserem Tag wurden durch die Algen- und Bakterienblüte bewirkt. Für den Spaß bei den Stören war die Sicht noch ausreichend, allerdings für den Genuss der restlichen Unterwasser- landschaften reichte sie bei weitem nicht aus.

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Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2014