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Ivans Dive Team

Reisebericht - Ägypten - Safaga


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Reisebericht von Nicola Hüsing und Thorsten Peschke

Jetzt sind wir schon wieder daheim und wir wünschten, wir wären noch dort  am traumhaft schönen Roten Meer. Wir haben den für uns ersten Tauchurlaub bei Jürgen Janning gebucht, Inhaber von  extern IVAN`S DIVE TEAM Aqua-Fun-Touristik. Gebucht haben wir Flug, Transfer, 3 1/2-Sterne-Hotel mit Halbpension, Reisebegleitung und Tauchpaket, bestehend aus 10 Tauchgängen incl. Bootsfahrt, Flasche, Blei und örtlichem Guide.

Anfang dieses Jahres hatten wir bei IVAN`S DIVE TEAM unseren Tauchschein ge- macht und so war es uns nur recht, dass Jürgen diese Reise als Reiseleiter organisiert und begleitet hat. Als absolute „Taucher-Frischlinge“ waren wir mächtig gespannt auf all das, was uns wohl erwarten würde. Doch durch die gute Ausbildung und die gute Be- ratung im Shop von IVAN´S DIVE TEAM durch Jürgen und Helmut fühlten wir uns bestens gerüstet. Wie schon erwähnt war dies eine geführte Gruppenreise.

Die Gruppe bestand insgesamt aus 13 Personen einschließlich zwei Nichttaucherinnen, die ihre tauchenden Partner begleitet haben. Wir hatten uns vor Beginn der Reise bei einem Grillabend kennen gelernt und festgestellt, dass von Anfängern über Fortgeschrittenen bis hin zu den „richtigen alten Hasen“ alles vertreten war. Weiterhin hatten wir den Eindruck, dass wir ein ganz schön lustiger Haufen sind und so konnten wir den Reisebeginn kaum noch erwarten.

Wir haben uns dann Pfingstmontag in Düsseldorf getroffen, von dort ging es mit „Thomas Cook - Condor“ in ca. 4 ½ Stunden direkt nach Hurghada in Ägypten Vom Flughafen in Hurghada bis zum Hotel in Safaga dauerte der Transfer im klimatisierten Reisebus ca. 1 Stunde. Unser Hotel war die Clubanlage „Menaville“ direkt am Strand.

Unsere großzügigen Superiorzimmer waren ruhig, direkt am Strand gelegen mit Meerblick, ausgestattet mit Dusche und WC, Klimaanlage, Kühlschrank, Balkon und Fernseher.  Frühstück (07:00 – 10:00 Uhr) und Abendessen (19:30 – 22:30Uhr) gab es in Buffet-Form, abends unter freiem Himmel. Es war mächtig warm und meist wehte ein angenehmer, erfrischender Wind.

Clubanlage Menaville
Menadive

Direkt am Pier, am Rande der Hotelanlage liegt die deutschsprachig geführte Tauchbasis MENADIVE“. Am ersten Morgen um 8:15 Uhr haben wir dort eingecheckt. Unsere Logbücher, die Brevets und die ärztlichen Tauchtauglichkeitsbescheinigungen wurden genauestens geprüft. Anschließend erhielt jede/r Taucher/in eine Box für die Ausrüstung.

Diese Box stand uns die ganze Woche zur Lagerung und zum Transport des „Gerödels“ zur Verfügung. Außerdem bekam jeder ein Handtuch und die Menge Blei, die jeder für sich benötigt.

 Nach dem Packen der Boxen wurde das Equipment auf Handwagen verladen, die das ägyptische Personal zu dem Boot brachte, das uns für diesen Tag zugeteilt war. So konnten wir uns das ca. 100 Meter „Ausrüstungsschleppen“ über den Steg sparen. Zu der Tauchbasis gehört ein grosser, gut durchlüfteter Lagerraum („Holzverschlag“) mit Stangen und Bügeln, wo über Nacht die Anzüge und Jackets zum Trocknen aufgehängt werden konnten. Dieser war nachts natürlich verschlossen, ebenso der angrenzende Raum, im dem die Tauchboxen bis zum nächsten Tag verwahrt wurden. Vor diesen beiden Räumen befinden sich zwei Wasserbecken, in denen nach dem Tauchtag die Ausrüstung gespült werden kann.

Die Tauchboote haben alle einen geräumigen Salon, wo man seine privaten Sachen ablegen und gemütlich sitzen kann. Man kann sich auf den Booten völlig frei bewegen und die Mannschaft sorgt dafür, dass niemand Hunger oder Durst leiden muss. Auf dem Sonnendeck gibt es bequem gepolsterte Bänke und durch ein Sonnenschutzdach auch genügend Schattenplätze. Eine Fahrt bzw. ein Tag auf dem Boot ist für uns zu einem guten Stück Urlaubsqualität geworden.

Der örtliche Guide war in unserem Fall der Jens aus Rostock, den wir an dieser Stelle extra lobend erwähnen möchten. Da wir entweder als Gruppe ganz für uns allein an Bord waren, bzw. auf jeden Fall immer in der Überzahl, konnten wir uns mit Jens immer gut abstimmen, welches Wunschziel wir gern anfahren würden. Schließlich sind die meisten Tauchplätze unserem „Boss“ Jürgen ja bekannt und er weiss, was sehenswert ist.

Die Ausfahrten erfolgten immer gegen 9:00 Uhr und zwischen 16:00 und 16:30 Uhr haben wir wieder angelegt.

Safariboote

Unser erster Tauchplatz war Sandy Island, eine in der Bucht von Safaga vorgelagerte Sandinsel, mit einer kurzen Fahrzeit von etwa 20 Minuten schnell zu erreichen. Nicht allzu tief, so um die 14 Meter, zum Warmtauchen. Nach dem Briefing und der Gruppeneinteilung haben wir einen kurzen U/WCheck mit Jens absolviert - natürlich kein Thema für uns. Danach wurden wir dann endlich auf das Rote Meer losgelassen. Es war ein Erlebnis vom ersten Moment an. Die Vielfalt der Fische in den verschiedensten Farben und Formen hat uns sofort fasziniert. Es ist als Taucher schon toll, ein Fisch unter Fischen zu sein. Die Crew an Bord war schwer auf Zack und hat bei Rückankunft am Boot die Flossen entgegengenommen, beim An- und Ablegen der Ausrüstung geholfen und sofort frische Tauchflaschen bereitgestellt.

Nach dem ersten Tauchgang konnten diejenigen, die sich dafür entschieden hatten, ihr von der Crew frisch zu- bereitetes Mittagessen zu sich nehmen. Jeden Morgen bei der Ausfahrt wurde gefragt, wer denn zu Mittag essen möchte. Das Essen war stets günstig und sehr lecker und hat uns die fast zweistündige Mittagspause verkürzt, in der wir außerdem lesen, rumgammeln, dösen, schnorcheln,schwimmen oder quatschen konnten<<

Der zweite Tauchplatz des Tages war Tobia Kebir Hier haben wir einen Krokodilfisch, Blaupunkt- rochen und jede Menge Schwärme anderer - uns noch unbekannter - kleinerer Fische gesehen. Auf der Rückfahrt zur Basis hatten wir ein besonders schönes Erlebnis. Vom Boot aus waren mehrere Delfine zu beobachten, die uns ein Stück weit begleitet haben.

Am zweiten Tag haben wir zuerst die „Sieben Säulen“ betaucht (Tobia Arba, wobei „Arba“ eigentlich vier bedeutet …).

Der Nachmittags-Tauchplatz hiess Tobia Hamra, („Hamra“ bedeutet rot). Ein riesiger Korallengarten mit weiten Sandflächen dazwischen, wo es weniger kleine Fische, dafür aber mehr mittelgroße Fische zu sehen gibt, z.B. Trompeten-, Koffer- und Feuerfische.

Quasimodo

Der dritte Tauchtag gehörte ganz dem Panorama Riff, welches in endlose Tiefen hinab fällt, soweit das Auge reicht und noch darüber hinaus. Es hat aber viele Vorsprünge, so dass man sich nicht wie über bodenlosem Abgrund fühlen muss. Hier war es besonders schön. Wir haben viele Anemonen- und Maskenkugelfische gesehen und auch mehrere Muränen.

Das Highlight war hier eine schon allseits bekannte und auf „Quasimodo“ (genauso buckelig) getaufte Schildkröte. Sie ist ziemlich gross und es war ein Erlebnis, ihr bei der Futtersuche und beim Schwimmen am Riff zuzusehen.

Auch der vierte Tag mit zwei Tauch- gängen am Cannon Reef hat uns sehr gut gefallen. Hier waren auf einem großen Sandplateau mehrere sehr schöne, vielfarbige Korallenblöcke zu umtauchen. Es gab Putzerstationen und mehrere große blaue Drücker zu beobachten. Grundsätzlich ist es auch immer gut, wenn man erfahrene Taucher dabei hat, die einen z. B. auf den ausserge- wöhnlichen und besonders gut getarnten „Drachenkopf“ aufmerksam machen.

Dieser wunderschöne Fisch ist nämlich für das ungeübte Auge leicht zu über- sehen. Aber nicht nur aus diesem Grund haben wir uns in dieser Gruppe sehr wohl gefühlt. Von den „alten Hasen“ kam auf freundschaftliche Weise so manch wertvoller Tipp, der mit zum Gelingen der Tauchgänge beigetragen hat.

Steinfisch

Viel zu schnell war der letzte Tauchtag gekommen, den wir Shaab Sheer Ost und -West gewidmet haben. Hier war sogar das kleine Wrack eines Safari-Bootes zu betauchen. Streckenweise wurden wir aber auch mit leichter bis mittlerer Strömung konfrontiert und konnten so einen kleinen Einblick in das Strömungstauchen bekommen. Insgesamt ist über das Rote Meer zu sagen, dass man von der guten Sicht, von der Vielfalt der U/W-Flora und Fauna und von den vielen tollen Eindrücken verwöhnt wird, ohne dass man sich in allzu grosse Tiefen begeben muss.

Der letzte Tag war selbstverständlich tauchfrei. Wir waren faul und haben Strand, Pool und Liegestuhl ausgiebig genutzt - wobei es dort egal ist, ob der Pool im eigenen Hotel oder der des Nachbarhotels genutzt wird. Das wird sehr locker gesehen. Einige aus der Gruppe haben eines der zahlreichen örtlichen Angebote genutzt und an einem Ausflug nach Luxor teilge- nommen, wo es unter anderem das „Tal der Könige“ und verschiedene Tempel- anlagen zu besichtigen gibt.

So neigte sich der Urlaub dem Ende entgegen und nach dem Abendessen - wie immer gemütlich zusammen in der Gruppe - haben wir uns an der Strandbar des Nachbarhotels „Lotus Bay“ getroffen und bei einem gemütlichen Bierchen alles Erlebte noch einmal an uns vorüberziehen lassen. Jürgen hatte für uns einen besonderen Leckerbissen vorbereitet. Überraschenderweise hatte er die Fotos, die er während der Tauchgänge mit seiner Digitalkamera gemacht hatte, schon in einer Fotoshow verarbeitet. Mittels seines Notebooks sind uns dann die unvergessenen Momente in höchst professioneller Weise noch einmal zurück gebracht worden. Das war für einen schönen Urlaub natürlich ein besonders toller Abschluss.

Am nächsten Tag dann ging es zurück nach Deutschland. Aber für uns steht fest, dass wir auf jeden Fall wieder- kommen werden, um noch mehr vom schönen Roten Meer zu entdecken und am liebsten mit genau derselben Gruppe.

Nicola und Thorsten aus Melle. Nach noch mehr Informationen fragt einfach unter: t.peschke@gmx.de

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P.S. Das sind wir am Panorama-Riff

Nicola und Thorsten
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Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2014